Analytical Reviews

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Gold steigt wegen schwachem Dollar und Hoffnungen auf US-Iran-Gespräche
06:33 2026-04-16 UTC--4

Im asiatischen Handel am Donnerstag setzten die Goldpreise ihre Gewinne fort. Der Markt wurde von einem anhaltend schwachen US-Dollar gestützt, während Anleger die Wahrscheinlichkeit von Waffenstillstandsgesprächen zwischen den USA und dem Iran einschätzten. Vor diesem Hintergrund präsentieren sich Edelmetalle deutlich stärker als der Gesamtmarkt, und Händler verfolgen aufmerksam jede geopolitische Schlagzeile.

Gold notiert in der Nähe eines fast einmonatigen Hochs, das am Mittwoch erreicht wurde. Die Rallye wird von mehreren Faktoren getragen: einer gestiegenen Risikobereitschaft und nachlassenden Sorgen über eine anhaltend hohe Inflation. Mit der sinkenden Nachfrage nach sicheren Häfen verliert der Dollar an Unterstützung – ein traditionell positiver Faktor für Gold.

Gold-Entwicklung:

  • XAU/USD stieg um 0,9 % auf 4.835,09 US-Dollar je Feinunze.
  • Gold-Futures kletterten um 0,7 % auf 4.857,05 US-Dollar je Feinunze um 09:21 Uhr (05:21 GMT).

Gold legt vor dem Hintergrund einer bereits neunten aufeinanderfolgenden Sitzung der Dollar-Schwäche zu. Der Druck auf die US-Währung wurde durch schwache Produzentenpreisdaten zu Beginn der Woche verstärkt. Für Goldhändler ist das von Bedeutung: Solange der US-Dollar unter Druck bleibt, gibt es Spielraum für weitere Unterstützung für XAU/USD.

Die Erwartungen für Gold werden auch von Nachrichten aus dem Nahen Osten beeinflusst. US-Präsident Donald Trump erklärte, dass in den kommenden Tagen ausführlichere Gespräche mit dem Iran stattfinden könnten und dass das Ende des Krieges „nahe“ sei. Er verwies zudem auf gesonderte Gespräche zwischen Israel und Libanon, die für Donnerstag in Washington angesetzt sind.

Gleichzeitig erfolgten Trumps Äußerungen vor dem Hintergrund von Berichten, wonach die USA Tausende zusätzliche Soldaten in den Iran entsenden und dass eine Seeblockade des Landes in dieser Woche vollständig in Kraft getreten ist. Dennoch deutet die unmittelbare Marktreaktion darauf hin, dass der Waffenstillstand offenbar Bestand hat.

Wichtiger Punkt für Händler: Die Märkte warten auf weitere Friedensgespräche, insbesondere da der Waffenstillstand am 21. April ausläuft. Jegliche Anzeichen für eine Verlängerung oder ein Scheitern der Vereinbarung könnten die Nachfrage nach Gold und dem Dollar rasch verändern.

Auch andere Edelmetalle legten vor dem insgesamt positiven Hintergrund zu:

  • Spot-Silber gewann 2,4 % auf 80,8165 US-Dollar je Feinunze;
  • Spot-Platin stieg um 1,6 % auf 2.147,21 US-Dollar je Feinunze.

Beide Instrumente bewegen sich weiterhin in der Nähe ihrer Monatshochs und untermauern damit das Signal, dass die Nachfrage nach Metallen von breiteren Stimmungsumschwüngen an den Märkten getragen wird und nicht nur von einem einzelnen Faktor.

Kupfer steigt in der Hoffnung auf Impulse aus China

Unter den Industriemetallen ragte am Donnerstag Kupfer hervor, nachdem die BIP-Daten aus China die Erwartungen übertrafen. Der Markt begrüßte die stärker als erwartet ausgefallenen Zahlen aus dem weltweit wichtigsten Kupferimporteur.

Marktentwicklungen:

  • LME-Kupfer-Futures stiegen um 0,5 % auf 13.350,33 US-Dollar je Tonne;
  • COMEX-Kupfer-Futures legten um 0,8 % auf 6,1250 US-Dollar je Pfund zu.

Chinas BIP: 5 % Wachstum im 1. Quartal

Die chinesische Wirtschaft ist im ersten Quartal um 5 % gewachsen, vor allem getragen von den Exporten: Die Auslandsnachfrage nach chinesischen Industrieerzeugnissen blieb robust. Diese Unterstützung dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen und könnte eine anhaltend starke Kupfernachfrage sichern.

Dennoch gehen von Iran Risiken aus.

Trotz der positiven Daten bleiben Risiken bestehen. Die chinesische Wirtschaft könnte durch den Konflikt mit Iran Gegenwind bekommen: Höhere Treibstoffkosten könnten die bereits verhaltenen inländischen Ausgaben weiter belasten, und Störungen im globalen Schiffsverkehr könnten die Exportnachfrage dämpfen.

Für Kupferhändler bedeutet dies, dass Kursgewinne volatil bleiben könnten: Positive Makrodaten stützen die Preise, doch geopolitische Risiken prägen weiterhin die Erwartungen an Handel und Logistik.

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