Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem Euro
Der Test des Kursniveaus von 1,1672 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich vom Nullpunkt nach oben zu bewegen. Damit wurde ein korrekter Einstiegspunkt für den Kauf des Euro bestätigt. In der Folge stieg das Währungspaar jedoch nur um 7 Punkte.
Der Rückgang der Volatilität und der Handelsvolumina am Devisenmarkt war auf das Fehlen wichtiger Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie neuer geopolitischer Signale zurückzuführen. Nach dem starken Anstieg vom Vortag ist eine Phase der Stagnation eingetreten: Die wichtigsten Währungspaare verzeichnen nur geringe Schwankungen, und mangels neuer Impulse für Entscheidungen verfolgen die Händler eine vorsichtige Abwartehaltung. Unter diesen Bedingungen bewegt sich EUR/USD ebenfalls in einer engen Handelsspanne und reagiert lediglich auf leichte Stimmungsänderungen.
Im weiteren Verlauf richtet sich die Aufmerksamkeit auf die revidierten US-BIP-Daten für das 4. Quartal 2025 sowie auf den Core Personal Consumption Expenditures (PCE) Index. Der analytische Block wird mit Berichten zu den Veränderungen der US-Konsumausgaben und der persönlichen Einkommen abgeschlossen. Die Veröffentlichung dieser Daten hat ein erhebliches Potenzial, die Stimmung an den globalen Finanzmärkten zu verändern. Insbesondere die aktualisierten BIP-Zahlen liefern ein umfassendes Bild der US-Wirtschaft zum Ende des vergangenen Jahres. Das Tempo des BIP-Wachstums – ob Beschleunigung oder Abschwächung – wird die Erwartungen an die künftigen Maßnahmen der Federal Reserve direkt beeinflussen. Der PCE-Index ist ebenso bedeutsam, da er für die Fed die zentrale Messgröße für den Inflationsdruck darstellt. Das im PCE abgebildete Inflationsniveau wird ein entscheidender Faktor für Zinsentscheidungen sein.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute sind Euro-Käufe möglich, sobald das Niveau von 1,1689 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Ziel bei 1,1717. Bei 1,1717 plane ich, den Markt zu verlassen und gleichzeitig Verkäufe in die Gegenrichtung in Betracht zu ziehen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten vom Einstiegspunkt. Mit einem Anstieg des Euro ist heute nur bei sehr schwachen US-Daten zu rechnen. Wichtig: Vor dem Kauf vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu steigen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1670 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Aufwärtsumkehr auslösen. Ein Anstieg in Richtung 1,1689 und 1,1717 ist möglich.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,1670 (rote Linie im Chart) erreicht wurde. Das Ziel liegt bei 1,1639, wo ich beabsichtige, den Markt zu verlassen und sofort Käufe in die Gegenrichtung in Betracht zu ziehen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten). Der Druck auf das Paar wird heute zurückkehren, falls starke US-Daten veröffentlicht werden. Wichtig: Vor dem Verkauf vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, den Euro zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Niveaus von 1,1689 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung 1,1670 und 1,1639 ist möglich.

Chart Notes
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu bleiben, um heftige Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren – insbesondere, wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit hohen Volumina handeln.
Denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan wie den oben beschriebenen. Spontane Entscheidungen, die sich ausschließlich auf die aktuellen Marktbedingungen stützen, sind für Intraday-Händler eine Verluststrategie.
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