Analytical Reviews

Forexmart's analytical reviews provide up-to-date technical information about the financial market. These reports range from stock trends, to financial forecasts, to global economy reports, and political news that impact the market.

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GBP/USD Überblick. Wöchentliche Vorschau. Wenig Hoffnung ...
22:25 2026-04-05 UTC--4

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Freitag nur eines – eine völlige Unwilligkeit, sich zu bewegen. Der Markt schien eingeschlafen zu sein und die Non-Farm Payrolls sowie die Arbeitslosenstatistik schlicht verpasst zu haben. Obwohl wir davor gewarnt hatten, dass eine Reaktion ausbleiben könnte, hatten wir selbst nicht vollständig damit gerechnet. Aus welchen Gründen auch immer wurden beide Schlüsselberichte ignoriert. Damit haben die Händler am Freitag erneut bestätigt, dass der Markt derzeit nicht geneigt ist, auf fundamentale oder makroökonomische Ereignisse zu reagieren.

In der kommenden Woche sind in Großbritannien keine bedeutenden Ereignisse terminiert. In den USA werden hingegen mehrere wichtige Berichte veröffentlicht, doch wie groß ist die Chance, dass der Markt überhaupt Notiz davon nimmt? Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich derzeit auf Trumps Drohungen, innerhalb der nächsten 48 Stunden den angekündigten Schlag gegen den Iran zu führen. Zur Erinnerung: Der US-Präsident hatte dem Iran 10 Tage Zeit gegeben, um ein Abkommen mit Washington zu unterzeichnen (als ob dies ein einseitiger Akt wäre) und die Straße von Hormus zu blockieren (was „für die USA kein Problem darstellt“). Bislang wurde keine von Trumps Bedingungen erfüllt, und hochrangige iranische Vertreter haben Washington geantwortet: Ein Waffenstillstand und die Beendigung der Feindseligkeiten seien möglich, allerdings nur zu von Iran vorgegebenen Bedingungen. Iran strebt Sicherheit und Garantien an.

Wer kann diese Sicherheitsgarantien geben, wenn Trump den Iran alle sechs Monate bombardiert? Das ist eine rhetorische Frage. Derzeit sehen wir keinerlei Anzeichen dafür, dass dieser Konflikt auch nur vorübergehend auf Eis gelegt werden könnte. Der Vollständigkeit halber werfen wir dennoch einen Blick auf den makroökonomischen Hintergrund in den USA. Am Montag wird der wichtige ISM Services Index veröffentlicht. Dieser Indikator zeigte zuletzt positive Werte. Am Dienstag folgt der Bericht zu den Auftragseingängen langlebiger Güter. Am Mittwoch werden das Protokoll der Fed-Sitzung und die BIP-Zahl für das vierte Quartal veröffentlicht. Am Freitag erscheinen der Inflationsbericht für März und der Verbrauchervertrauensindex der University of Michigan.

Der mit Abstand wichtigste und interessanteste Bericht wird zweifellos der Inflationsbericht sein. Der Markt hat die Daten zum Arbeitsmarkt und zur Arbeitslosigkeit möglicherweise deshalb ignoriert, weil die Fed ihren künftigen geldpolitischen Kurs bereits festgelegt hat. Dieser wird vollständig von der Inflation abhängen. Derzeit wird in den USA ein Inflationsanstieg auf 3,4 % erwartet. Jerome Powell hatte zwar zuvor erklärt, eine Straffung der Geldpolitik sei nicht geplant; unserer Ansicht nach wird jedoch alles von der Inflationsdynamik in den kommenden Monaten abhängen. Wir halten es durchaus für möglich, dass die Fed ein oder zwei Zinserhöhungen in Betracht zieht. In jedem Fall gilt: Je höher die Inflation, desto besser die Aussichten für den Dollar. Der Dollar hat sich in den vergangenen Monaten sogar ohne Inflationsschub recht gut entwickelt.

Somit halten wir trotz der Fortsetzung eines globalen Aufwärtstrends im Tageschart unter den aktuellen Umständen eine weitere Aufwertung des Dollars für wahrscheinlicher.

Die durchschnittliche Volatilität des GBP/USD-Paares betrug in den letzten 5 Handelstagen 107 Pips und wird damit als „durchschnittlich“ eingestuft. Am Montag, dem 6. April, erwarten wir, dass das Paar innerhalb einer Spanne zwischen 1,3091 und 1,3305 gehandelt wird. Der obere lineare Regressionskanal hat nach unten gedreht, was auf einen Trendwechsel hindeutet. Der CCI-Indikator ist zweimal in den überverkauften Bereich eingetreten und hat zudem eine „bullische“ Divergenz ausgebildet, was erneut auf eine mögliche Beendigung des Abwärtstrends hinweist. Allerdings ist die Geopolitik derzeit wichtiger als technische Signale.

Nächste Unterstützungsniveaus:

  • S1 – 1,3184
  • S2 – 1,3123
  • S3 – 1,3062

Nächste Widerstandsniveaus:

  • R1 – 1,3245
  • R2 – 1,3306
  • R3 – 1,3367

Handelsempfehlungen:

Das Währungspaar GBP/USD bewegt sich seit eineinhalb Monaten abwärts, doch seine langfristigen Perspektiven haben sich nicht verändert. Die Politik von Trump wird weiterhin Druck auf die US-Wirtschaft ausüben; daher rechnen wir im Jahr 2026 nicht mit einem Wachstum der US-Währung. Somit bleiben Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,3916 und darüber relevant, solange sich der Kurs oberhalb des gleitenden Durchschnitts befindet. Notiert der Kurs unterhalb der gleitenden Durchschnittslinie, können Short-Positionen mit Zielen bei 1,3123 und 1,3091 in Betracht gezogen werden, gestützt auf geopolitische Faktoren. In den vergangenen Monaten haben sich nahezu alle Nachrichten und Ereignisse gegen das britische Pfund gewendet und damit zu dem anhaltenden Bärenmarkt beigetragen. Die Geopolitik bleibt der Schlüsselfaktor.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

  • Lineare Regressionskanäle helfen, den aktuellen Trend zu bestimmen. Zeigen beide in dieselbe Richtung, ist der Trend stark.
  • Die gleitende Durchschnittslinie (Einstellungen 20.0, geglättet) bestimmt den kurzfristigen Trend und die Richtung, in die aktuell gehandelt werden sollte.
  • Murray-Level sind Zielniveaus für Bewegungen und Korrekturen.
  • Volatilitätsniveaus (rote Linien) stellen den wahrscheinlichen Preiskanal dar, in dem sich das Paar auf Basis der aktuellen Volatilitätsindikatoren am nächsten Tag bewegen dürfte.
  • CCI-Indikator: Sein Eintritt in den überverkauften Bereich (unter -250) oder den überkauften Bereich (über +250) signalisiert, dass eine Trendumkehr in die entgegengesetzte Richtung näher rückt.

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