Analytical Reviews

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Gold stabilisiert sich
03:13 2026-03-17 UTC--4

Der Goldpreis schwankt weiterhin in einer engen Spanne, da Händler die Inflationsrisiken gegen die Bemühungen abwägen, die durch den Krieg im Nahen Osten ausgelöste Ölkrise einzudämmen.

Die Goldpreise sind in den vergangenen 24 Stunden um 0,5 % gestiegen und notieren weiterhin über 5.000 US-Dollar je Unze, nachdem sie in der vorherigen Sitzung um 0,3 % nachgegeben hatten. Die Ölpreise legten zu, nachdem sie erstmals seit fast einer Woche gefallen waren, da Iran seine Angriffe auf Energieinfrastruktur rund um den Persischen Golf intensivierte, während sich die USA gleichzeitig auf die Freigabe des ersten Teils ihrer strategischen Ölreserven vorbereiten.

Da der US‑israelische Krieg mit Iran in die dritte Woche geht und die steigenden Energiepreise die Inflationssorgen verstärken, haben sich die Aussichten auf Zinssenkungen durch die Federal Reserve und andere Zentralbanken eingetrübt. Händler räumen einer Zinssenkung auf der morgigen Fed‑Sitzung, deren Ergebnis morgen bekannt wird, nur geringe Chancen ein. Höhere Finanzierungskosten setzen üblicherweise Edelmetalle, die keine Zinsen abwerfen, unter Druck.

Analysten sind sich einig, dass die Federal Reserve das aktuelle Leitzinsniveau wahrscheinlich beibehalten wird. Dieser Konsens stützt sich auf eine Reihe von Faktoren, darunter ein anhaltendes, wenn auch moderates Beschäftigungswachstum sowie eine Inflation, die sich zwar etwas verlangsamt hat, aber bis Ende März voraussichtlich spürbar anziehen dürfte.

Wie ich bereits zuvor angemerkt habe, wirkt sich ein höheres Zinsniveau traditionell negativ auf Edelmetalle wie Gold und Silber aus. Diese Anlagen werden für Investoren weniger attraktiv, wenn alternative Investments wie Anleihen höhere Renditen bieten, da Edelmetalle selbst keine Zinserträge generieren. Solange die Zinsen also hoch bleiben, wird der Druck auf die Preise von Edelmetallen anhalten und ihr Aufwärtspotenzial begrenzen.

Es ist jedoch zu beachten, dass auch andere Faktoren den Edelmetallmarkt beeinflussen. Geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheit und die Nachfrage aus Schwellenländern können den negativen Einfluss der Zinsen teilweise abfedern.

Gold hat sich in diesem Jahr bereits um rund 16 % verteuert, da geopolitische Unsicherheit und Bedrohungen für die Unabhängigkeit der Fed die Nachfrage nach sicheren Häfen stützen. Der Aufwärtstrend ist seit Beginn des Krieges am 28. Februar ins Stocken geraten, doch Sorgen um Stagflation – eine Kombination aus nachlassendem Wachstum und hoher Inflation – unterstützen Gold weiterhin langfristig und stärken die Attraktivität des Metalls als Wertspeicher.

Die Nachfrage nach Gold bleibt insbesondere in China sehr hoch, wo Anleger seit ihrer Rückkehr aus den Neujahrsferien am 24. Februar ihre Bestände an Gold in Exchange-Traded Funds weiter aufstocken.

Was das aktuelle technische Bild von Gold betrifft, so müssen die Käufer zunächst den nächsten Widerstand bei 5.051 USD zurückerobern. Dies würde ihnen ermöglichen, das Kursziel bei 5.137 USD anzuvisieren, dessen Überwinden sich allerdings als recht schwierig erweisen dürfte. Das fernste Ziel liegt bei rund 5.223 USD. Sollte der Goldpreis fallen, werden die Bären versuchen, die Kontrolle über die Marke von 4.975 USD zu übernehmen. Gelingt ihnen dies, würde ein Durchbruch dieser Spanne die Position der Bullen erheblich schwächen und Gold auf das Tief bei 4.893 USD drücken, mit der Perspektive eines weiteren Rückgangs bis 4.835 USD.

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