Analytical Reviews

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Überblick über das Währungspaar EUR/USD. 10. März. Neue Woche – neuer Schock
22:32 2026-03-09 UTC--4

Das Währungspaar EUR/USD erlebte am Montag einen neuen Schock. Genauer gesagt: Investoren, Trader, Banken, Unternehmen und Regierungen – im Grunde die ganze Welt – waren von diesem Schock betroffen. Der Brent-Ölpreis schoss im frühen Handel auf 119 US-Dollar pro Barrel in die Höhe, ausgelöst durch eine Serie von Angriffen auf Raffinerien, Lagerstätten und Verteilerzentren. Wie wir sehen, richtet sich der Konflikt im Persischen Golf auf die Zerstörung der Energieinfrastruktur – das ist seine Besonderheit.

Erinnern wir uns daran, dass Donald Trump einen umfassenden Krieg begonnen hat, der darauf abzielt, Irans Uranvorräte zu zerschlagen und Teheran daran zu hindern, hypothetisch ballistische Raketenangriffe auf das Territorium der USA zu starten. Gleichzeitig hofft Trump, einen Regierungswechsel in Iran herbeizuführen, hin zu einer Regierung, die den USA gegenüber wohlgesonnener ist, denn der US-Präsident versteht, dass jede nachfolgende Regierung dieselbe Politik wie ihre Vorgängerin verfolgen wird. In der vergangenen Woche wurden in Iran etwa 50 hochrangige Beamte getötet, darunter Ali Khamenei, der Oberste Führer. Dennoch hat sich die iranische Politik überhaupt nicht verändert.

Derzeit konzentrieren sich die Verbündeten der USA jedoch nicht auf die Zerstörung von Uranvorräten. Sie nehmen Ölreserven ins Visier, genauer gesagt die Produktionskapazitäten im Ölsektor. Das wirft eine einfache und schmerzlich vertraute Frage auf: Geht es in Wirklichkeit vor allem um Öl und nicht um Uran? Amerika ist bereit, seine Öl- und Gasreserven mit der Welt zu teilen. Allerdings mussten im vergangenen Jahr viele Länder geradezu dazu gedrängt werden, amerikanisches Öl und Gas zu kaufen. Nun, da zahlreiche Energieanlagen im Nahen Osten zerstört, die Straße von Hormus blockiert und die Öllieferungen aus der Region zum Erliegen gekommen sind, sind die Ölpreise explosionsartig gestiegen. Wer profitiert von dieser Situation? Die Länder, die Öl fördern und verkaufen, also die USA, Russland und das von Washington kontrollierte Venezuela.

Es ist natürlich recht schwierig zu verstehen, was Trump in Wahrheit zu erreichen versucht. Es ist durchaus möglich, dass es im Krieg gegen Iran nicht nur um die iranische Nuklearbedrohung oder das derzeit auf See befindliche Öl geht. Der wichtigste Importeur von Öl aus Venezuela und Iran war immer China. Vielleicht liegt der Kern des Konflikts also bei China? Es ist gut möglich, dass Trump auf ziemlich verschlungene Weise versucht, Pekings industriellen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum zu bremsen, das er als Hauptfeind der USA betrachtet. Aber was nützt das, wenn China ohne Weiteres Öl und Gas aus Russland kaufen kann?

Im Allgemeinen gibt es immer eine Erzählung für die breite Öffentlichkeit und eine wahre Erzählung. Nur sehr wenige Menschen auf diesem Planeten kennen die Wahrheit, alle anderen können nur spekulieren. Dennoch ist der Dollar in den letzten Tagen deutlich langsamer gestiegen und legt praktisch gar nicht mehr zu. Das deutet darauf hin, dass der Markt auf den Krieg im Nahen Osten bereits in erheblichem Umfang reagiert hat.

Die durchschnittliche Volatilität des Währungspaares EUR/USD in den vergangenen 5 Handelstagen beträgt zum 10. März 102 Pips und wird als „hoch“ eingestuft. Wir erwarten am Dienstag eine Bewegung des Paares in der Spanne zwischen 1,1486 und 1,1690. Der obere lineare Regressionstrendkanal zeigt nach oben und signalisiert, dass der Aufwärtstrend intakt ist. Der CCI-Indikator ist erneut in den überverkauften Bereich eingetreten und deutet auf eine mögliche Wiederaufnahme des Aufwärtstrends hin. Zudem hat sich eine neue bullische Divergenz ausgebildet.

Nächste Unterstützungszonen:

  • S1 – 1,1475

Nächste Widerstandszonen:

  • R1 – 1,1597
  • R2 – 1,1719
  • R3 – 1,1841

Handelsempfehlungen:

Das EUR/USD-Paar setzt seine Korrektur innerhalb des Aufwärtstrends fort. Das übergeordnete fundamentale Umfeld bleibt für den Dollar sehr negativ. Das Paar hat sieben Monate in einer Seitwärtsrange verbracht, und es ist nun wahrscheinlich an der Zeit, den übergeordneten Trend des Jahres 2025 wieder aufzunehmen. Es gibt keine fundamentale Grundlage für ein langfristiges Wachstum des Dollars. Gegenwärtig beobachten wir eine weitere großangelegte Korrektur. Befindet sich der Kurs unter dem gleitenden Durchschnitt, können auf technischer (Korrektur-)Basis und unter dem Einfluss der komplexen Lage im Nahen Osten kleinere Short-Positionen mit Kurszielen bei 1,1486 und 1,1475 in Betracht gezogen werden. Oberhalb der Linie des gleitenden Durchschnitts bleiben Long-Positionen mit Zielen bei 1,1963 und 1,2085 relevant.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Lineare Regressionstrendkanäle helfen dabei, den aktuellen Trend zu bestimmen. Zeigen beide in dieselbe Richtung, weist dies auf einen starken Trend hin.

Die Linie des gleitenden Durchschnitts (Einstellungen: 20,0, smoothed) zeigt den kurzfristigen Trend sowie die Richtung an, in die aktuell gehandelt werden sollte.

Murray-Level – Zielmarken für Bewegungen und Korrekturen.

Volatilitätsniveaus (rote Linien) – der wahrscheinliche Preiskanal, in dem sich das Paar in den nächsten 24 Stunden auf Basis der aktuellen Volatilitätsindikatoren bewegen wird.

Der CCI-Indikator – sein Eintritt in den überverkauften Bereich (unter -250) oder in den überkauften Bereich (über +250) signalisiert, dass eine Trendumkehr in die Gegenrichtung näher rückt.

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