Der Preistest bei 1,1830 fiel damit zusammen, dass der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen guten Einstiegspunkt für den Verkauf des Euro bestätigte. In der Folge fiel das Paar um 17 Pips.
Gestern zeigte der US‑Dollar eine erneute Aufwärtsdynamik. Auslöser für diesen Anstieg waren Daten zur Industrieproduktion, die deutlich über den Prognosen der Ökonomen lagen. Die Januar-Zahlen zur Industrieproduktion sorgten für eine positive Überraschung und verzeichneten ein Wachstum von 0,7 %. Ein Anstieg der Produktionsvolumina weist auf eine starke Nachfrage und ein effizientes Funktionieren des Industriesektors hin, was für den allgemeinen wirtschaftlichen Wohlstand von entscheidender Bedeutung ist.
Heute werden in der ersten Tageshälfte mehrere wichtige Konjunkturindikatoren aus der Eurozone im Fokus der Anleger stehen. Die Leistungsbilanz der European Central Bank spiegelt das Gleichgewicht zwischen Außenhandel (Exporten und Importen von Waren und Dienstleistungen) und Kapitalströmen wider. Ein positiver Saldo zeigt an, dass die europäische Wirtschaft netto mehr aus dem Ausland erhält, als sie dorthin abfließen lässt, was unter den von Trump eingeführten neuen Zöllen deutlich schwerer zu erreichen ist.
Veröffentlicht werden auch die Daten zum Verbrauchervertrauensindex der Eurozone, der sich bereits seit geraumer Zeit im negativen Bereich befindet. Eine optimistischere Verbraucherstimmung würde zu höheren Konsumausgaben führen und damit das Wirtschaftswachstum ankurbeln.
Beachtung verdient zudem der Monatsbericht der Bundesbank, der Zentralbank Deutschlands, der traditionell eine detaillierte Analyse der wirtschaftlichen Lage des größten Landes der Eurozone liefert. Darin könnten Einschätzungen zu Branchentrends, zur Lage am Arbeitsmarkt, zu Inflationserwartungen und zu Wachstumsprognosen enthalten sein.
Was meine Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien 1 und 2 konzentrieren.

Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt den ungefähren Kurs, an dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt den ungefähren Kurs, an dem man Take Profit setzen oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, sich vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt herauszuhalten, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan, wie oben beschrieben, unerlässlich. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.
QUICK LINKS