Der Test des Kurses bei 1,3638 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator deutlich unter die Nulllinie gefallen war, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht verkauft.
Gestern war in den USA ein Feiertag, daher können alle Kursbewegungen derzeit wieder vollständig zurückgenommen werden. Heute wird die Aufmerksamkeit der Trader ganz sicher auf das Vereinigte Königreich gerichtet sein, wo wichtige Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Für Januar dieses Jahres wird ein Anstieg der Arbeitslosenanträge auf 22.800 erwartet, nach 17.900 im Dezember. Fällt diese Zahl höher aus als prognostiziert, wird dies Rezessionsängste schüren und das Währungspaar GBP/USD schwächen. Die Arbeitslosenquote dürfte mit 5,1 % unverändert bleiben, was ebenfalls eher negativ für das Pfund ist.
Im Mittelpunkt stehen jedoch die Durchschnittseinkommen. Für diesen Indikator wird lediglich ein Anstieg auf 4,6 % erwartet. Dieser Wert signalisiert Inflationsrisiken: Ein höherer als erwarteter Anstieg würde die restriktive Haltung der Bank of England untermauern und damit das GBP stützen. Ein deutlicher Rückgang hingegen würde Tür und Tor für Zinssenkungen öffnen und den Abwärtstrend bei GBP/USD weiter verstärken.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien 1 und 2 stützen.
Szenario 1: Ich plane, das Pfund heute zu kaufen, sobald ein Einstiegspunkt im Bereich von 1,3618 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel beim Anstieg auf das Niveau von 1,3638 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3683 plane ich, die Long-Position zu schließen und eine Short-Position in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nur zu rechnen, wenn starke Arbeitsmarktdaten veröffentlicht werden. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3604 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Abwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Marktwende. Ein Anstieg ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3618 und 1,3638 zu erwarten.
Szenario 1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3604 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird das Niveau von 1,3583 sein, wo ich beabsichtige, die Short-Position zu schließen und unmittelbar eine Kaufposition in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Verkäufer des Pfunds werden sich im Falle schwacher Konjunkturdaten bemerkbar machen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario 2: Ich beabsichtige außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 1,3618 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies begrenzt das Aufwärtspotenzial des Währungspaares und führt zu einer Abwärtswende am Markt. Ein Rückgang ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3604 und 1,3583 zu erwarten.

Die dünne grüne Linie kennzeichnet den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie kennzeichnet den ungefähren Kurs, auf dessen Höhe man den Take-Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiteres deutliches Wachstum über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie kennzeichnet den Einstiegskurs, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie kennzeichnet den ungefähren Kurs, auf dessen Höhe man den Take-Profit platzieren oder Gewinne absichern kann, da ein weiterer deutlicher Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt sollten bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu bleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Trading-Plan zu haben, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen nur auf Basis der aktuellen Marktsituation zu treffen, ist für einen Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.
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