Das GBP/USD-Paar handelte am Mittwoch ähnlich wie das EUR/USD-Paar. Die Bewegungen waren chaotisch und gemischt, aber die Volatilität blieb relativ gering. Der makroökonomische und fundamentale Hintergrund fehlte, und das technische Bild ist derzeit ziemlich widersprüchlich. Wir glauben, dass die Feiertagszeit nicht berücksichtigt werden sollte, da der Markt in dieser Zeit etwas erratisch agiert. Das Gesamtbild bleibt unverändert – ein Aufwärtstrend über alle Zeiträume hinweg. Daher erwarten wir, dass die ersten makroökonomischen Daten des neuen Jahres nächste Woche, am Ende der Feiertage, eintreffen. Der Markt könnte bereits ab Montag beginnen, sich gezielter zu bewegen, klare Handelssignale zu liefern und Gewinne zu bringen. Die Aussichten des Pfunds bleiben deutlich attraktiver als die des Dollars.

Auf dem 5-Minuten-Zeitrahmen generierte das Pfund am Mittwoch mehrere Handelssignale. War es sinnvoll, diese am 31. Dezember kurz vor dem Marktschluss zu handeln? Natürlich waren die Signale nicht die besten, und die Volatilität war seit Wochen und Monaten enttäuschend. Während der Feiertagswoche wurde sie sogar noch geringer. Wir glauben, dass es sinnvoller ist, am Montag, den 5. Januar, ernsthaft mit dem Handel zu beginnen.
Im Stundenzeitrahmen schloss GBP/USD unterhalb der Trendlinie, sodass die technische Analyse formal auf einen neuen Rückgang des Pfunds zu Jahresbeginn hinweist. Es gibt jedoch keine globalen Gründe für eine mittelfristige Dollarstärke, daher erwarten wir lediglich eine Bewegung nach Norden. Insgesamt erwarten wir auch die Wiederaufnahme des globalen Aufwärtstrends 2025 für das Paar, was es in den nächsten Monaten auf die Marke von 1,4000 bringen könnte.
Am Freitag können Anfänger-Trader neue Long-Positionen in Betracht ziehen, wenn der Preis von der Zone 1,3437–1,3446 abprallt, mit einem Ziel von 1,3529–1,3543. Short-Positionen werden relevant, wenn der Preis unterhalb der Zone 1,3437–1,3446 schließt, mit einem Ziel von 1,3319–1,3331.
Auf dem 5-Minuten-Zeitfenster kann man mit den Levels 1,2913, 1,2980–1,2993, 1,3043, 1,3096–1,3107, 1,3203–1,3212, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3437–1,3446, 1,3529–1,3543, 1,3574–1,3590 handeln. Es sind keine bedeutenden Ereignisse im Vereinigten Königreich oder den USA für Freitag angesetzt, und die Marktvolatilität könnte schwach bleiben. Der Markt hat sich noch nicht vollständig von den Feiertagen erholt.
Unterstützungs- und Widerstandsniveaus — Niveaus, die als Ziele beim Eröffnen von Käufen oder Verkäufen dienen. Take Profit kann in deren Nähe platziert werden.
Rote Linien — Kanäle oder Trendlinien, die die aktuelle Tendenz zeigen und die bevorzugte Handelsrichtung anzeigen.
MACD-Indikator (14,22,3) — Histogramm und Signallinie — ein Hilfsindikator, der auch als Signalquelle verwendet werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaares stark beeinflussen. Daher wird empfohlen, während ihrer Veröffentlichung so vorsichtig wie möglich zu handeln oder den Markt zu verlassen, um eine scharfe Umkehrung des Preises gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten sich daran erinnern, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines soliden Geldmanagements sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.
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